Mittwoch, 28. Dezember 2011

Assad



Lowlights des Jahres: Assad und das syrische Volk

Im Zuge des sogenannten arabischen Frühlings, begannen viele (meist diktatorisch regierten) Völker des nahen und mittleren Ostens freiheitlich zu denken und sich gegen die jeweiligen Regierungen aufzulehnen. Während es in Ägypten (gegen Mubarak) zu einem recht friedlichen Regierungswechsel kam, stürzte sich das libysche Volk (gegen Gaddafi) in einen Krieg, der letztlich mit der Hilfe des UN-Sicherheitsrates zugunsten der Bevölkerung entschieden wurde. Es gab aber auch Länder, wie etwa Saudi-Arabien, in welchen die Regierung den Konflikt (mehr oder weniger friedlich) für sich entscheiden konnte. Eines der wenigen Länder, in welchem die Proteste nach wie vor schwelen ist Syrien. Eines der Länder, in welchem die Regierung nicht davor zurückschreckt, mit massiver Waffengewalt gegen Demonstaranten vorzugehen ist Syrien. Das Regierungsoberhaupt Syriens ist Assad. Aus diesen (sehr oberflächlich zusammengeschriebenen) Gründen gehört die Assad-Story für mich zu den Lowlights des Jahres 2011.

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